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Freie Demokratische Partei

15.05.2012 @ 21:35, Birger Fricke,

{{Dieser Artikel|beschreibt die Freie Demokratische Partei der Bundesrepublik Deutschland; zur gleichnamigen Partei in der DDR siehe Freie Demokratische Partei der DDR''.}}
{{Infobox Partei
|Partei = Freie Demokratische Partei
|Parteilogo = 150px|Logo der FDP
|Parteivorsitzende =
|Parteivorsitzender = Philipp Rösler (Bundeswirtschaftsminister)
|Bild Parteivorsitz = 150px|Philipp Rösler
|Generalsekretär = Patrick Döring
|Stellvertretende Vorsitzende = Birgit Homburger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin)
Holger Zastrow
|Bundesgeschäftsführerin = Gabriele Renatus
|Bundesschatzmeister = Otto Fricke
|Ehrenvorsitzende = Walter Scheel
Hans-Dietrich Genscher
|Gründung = 12. Dezember 1948
|Gründungsort = Heppenheim (Bergstraße)
|Hauptsitz = Thomas-Dehler-Haus
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
|Parteigliederung = 16 Landesverbände
485 Kreisverbände
etwa 3150 Ortsverbände
|Bundestagsmandate = 93 von 622 (15 %)
|Zuschüsse = 13.400.199,14 €
(2010)[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/festsetz_staatl_mittel/finanz_10.pdf Festsetzung der staatlichen Mittel 2010] (PDF), auf bundestag.de
|Mitglieder = 63.123 (Stand: 1. Januar 2012)[http://www.n-tv.de/politik/FDP-laufen-die-Mitglieder-davon-article5479811.html], bei n-tv.de; abgerufen am 13. Februar 2012
|Mindestalter = 16 Jahre
|Durchschnittsalter = 51 Jahre heute.de: [http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7611407,00.html „Kein Hort von Jugendlichkeit“ Wie jung sind die Parteien?], 2. August 2009
|Frauenanteil = 22,55 Prozent
|Farben = blau (HKS 43) – gelb (HKS 3)[http://www.liberale.de/portal/pdf/cd-manual_final.pdf CD Manual der FDP] (PDF), auf liberale.de
|Jugend = Junge Liberale
|Schüler = Liberale Schüler
|Frauen = Liberale Frauen
|Senioren = Liberale Senioren
|International = Liberale Internationale (LI)
|Europa = Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei (ELDR)
|EU-Parlament = Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)
|Webseite = [http://www.fdp.de/ www.fdp.de]
}}
miniatur|301px|Länder, in denen die FDP im Landesparlament vertreten ist528(Stand: [[Konstituierende Sitzung des Landtages Saarland vom 24. April 2012 nach der Landtagswahl vom 25. März 2012)

{{Farblegende|#F7F34B| im Landesparlament vertreten}}
{{Farblegende|#DEC510| an der Landesregierung beteiligt}}

]]

Die Freie Demokratische Partei (FDP, von 1968 bis 2001 F.D.P.){{Internetquelle|url=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,132290,00.html|titel=manager-magazin.de - FDP: Mit einer Flasche Bier|datum=6. Mai 2001|zugriff=27. Juli 2011}} ist eine liberale{{Literatur|Autor=Hans Vorländer|Herausgeber=Uwe Andersen & Wichard Woyke| Titel=FDP-Freie Demokratische Partei|Sammelwerk=Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland|Auflage=5|Verlag=Leske+Budrich|Ort=Opladen|Jahr=2003|Online=[http://www.bpb.de/wissen/02466772136331421088157554186901,0,0,FDP_Freie_Demokratische_Partei.htm auf Bundeszentrale für politische Bildung]| Zugriff=2011-04-13 }} Partei in Deutschland. Sie wurde 1948 von ehemaligen Mitgliedern der DDP und DVP gegründet. Die LDPD, die NDPD, die Deutsche Forumpartei (DFP) und die F.D.P. der damaligen DDR gingen 1990 in der gesamtdeutschen FDP auf.

Die FDP war von 1949 bis 1956, von 1961 bis 1966, von 1969 bis 1998 und ist erneut seit Oktober 2009 jeweils als kleinerer Koalitionspartner an der Bundesregierung beteiligt. Damit ist sie insgesamt länger in Regierungsverantwortung als alle anderen Parteien. Sie ist derzeit außerdem in insgesamt fünf Bundesländern als Juniorpartner an der Regierung beteiligt. Sie bildet schwarz-gelbe Koalitionen in Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein mit der CDU sowie in Bayern mit der CSU.

Inhaltliches Profil


Die gegenwärtigen Leitlinien der FDP sind in den Karlsruher Freiheitsthesen verankert. Diese wurden auf dem 63. Ordentlichen Bundesparteitag am 22. April 2012 in Karlsruhe beschlossen.[http://www.fdp.de/files/565/Freiheitsthesen_vorlaeufige_Fassung.pdf Verantwortung für die Freiheit. Karlsruher Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft.] Onlineausgabe vom 4. Mai 2012 (PDF), Fassung vorbehaltlich Lektorat. Abgerufen am 15. Mai 2012.

Vorher galten die Wiesbadener Grundsätze, die auf dem 48. Ordentlichen Bundesparteitag am 24. Mai 1997 in Wiesbaden beschlossen wurden.

Wirtschaftspolitik


Die FDP verfolgt von den im Bundestag vertretenen Parteien am stärksten wirtschaftsliberale Ideen.

Zentrales Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Verbesserung des Investitionsklimas. Erreicht werden soll dies unter anderem durch Bürokratieabbau, Privatisierungen, Deregulierung, Abbau von Subventionen und eine Reform des Tarifrechts. Die Staatsverschuldung soll reduziert werden. In der Globalisierung sieht die Partei vor allem Chancen.

In der Steuerpolitik wird ein einfaches Steuerrecht gefordert. Das Modell der Einkommensteuer sieht einen Stufentarif vor. Langfristig wird eine sogenannte Flat Tax angestrebt. Durch Steuersenkungen soll die Kaufkraft der Arbeitnehmer erhöht und die Wirtschaft belebt werden.

Sozialpolitik


In der Sozialpolitik wird die Einführung eines Bürgergeldes angestrebt, in dem alle steuerfinanzierten sozialen Hilfen des Staates zusammengefasst werden. Die umlagefinanzierten Sozialversicherungen sollen durch kapitalgedeckte Systeme ergänzt oder ersetzt werden.

Gesellschaftspolitik


Der gemeinsame Nenner ist eine kritische Einstellung zum Staat und zu konservativen sowie egalitären Gesellschaftsentwürfen. Nach dem Motto „So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich!“ versucht die FDP, die Eingriffe des Staates in das Leben des Einzelnen so weit wie möglich zu beschränken. Verbindendes Element ist für sie der Gedanke der „Schaffung und Wahrung der Freiheit des Einzelnen“. So trug sie nahezu alle gesellschaftlichen Liberalisierungen mit, die in der Bundesrepublik realisiert wurden.

Familienpolitik


Die FDP setzt sich heutzutage für die rechtliche Gleichstellung verschiedener Formen des Zusammenlebens ein. Die Ehe zwischen Mann und Frau dürfe gegenüber anderen Formen des Zusammenlebens nicht einseitig bevorzugt werden. Gleichgeschlechtliche Paare sollen die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare erhalten, z. B. ein gemeinsames Adoptionsrecht, und auch steuer- und beamtenrechtlich soll es Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher und heterosexueller Partner geben.

Im Jahr 2001 sprach sich jedoch selbst der damals noch verdeckt homosexuell lebende Guido Westerwelle gegen die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften aus, und bezeichnete das Lebenspartnerschaftsgesetz als schädlich für Ehe und Familie.http://www.youtube.com/watch?v=azzrkx46Cm8

Innenpolitik


Die FDP lehnt traditionell Gesetze ab, die sie als Einschränkung von Grundrechten ansieht. Umstritten war der „Große Lauschangriff“: 1995 führte die FDP dazu eine Urabstimmung durch, bei der sich eine Mehrheit von 63,6 Prozent für die Möglichkeit aussprach, nach Zustimmung eines Richters eine Privatwohnung abhören zu lassen. Als Reaktion auf das Ergebnis trat die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) von ihrem Amt zurück.

Als 1998 der Bundestag das betreffende Gesetz mit den Stimmen der FDP verabschiedete, erhoben einige prominente FDP-Mitglieder aus dem linksliberalen Flügel der Partei teilweise erfolgreich Verfassungsbeschwerde. Der Bundesparteitag hat im Mai 2005 in Köln zwischenzeitlich wieder die Abschaffung des Großen Lauschangriffs gefordert.

Die FDP spricht sich gegen eine Verschärfung der Strafgesetze aus. Das jetzige Recht reiche aus, um die Innere Sicherheit zu gewährleisten. Sie fordert stattdessen die Einstellung von mehr Polizeibeamten, Richtern und Staatsanwälten, um die Sicherheit zu erhöhen und die Gerichtsverfahren zu beschleunigen. Außerdem wird eine bessere Resozialisierung insbesondere für jugendliche Straftäter gefordert. Darüber hinaus lehnt sie eine Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten bei Telefon und Internet ab.

Der Bundesvorstand der FDP sprach sich in seiner Sitzung am 11. Dezember 2006 gegen die Möglichkeit zu Online-Durchsuchungen aus, da diese einen schwerwiegenden Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellten.„Freiheit wahren – Terrorismus bekämpfen“, Beschluss des FDP-Bundesvorstandes vom 11. Dezember 2006, S. 13, letzter Absatz.

Bildungspolitik


Ein Ziel der FDP ist die vorschulische Förderung der Kinder. So soll es ab dem vierten Lebensjahr verbindliche Sprachtests geben, um sprachliche Schwächen von Kindern mit Migrationshintergrund zu erkennen und diese rechtzeitig vor der Schule in einer sogenannten Startklasse trainieren zu können. Kinderbetreuung soll entsprechend dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, halbtags zwischen dem dritten Lebensjahr und der Einschulung (oder der Startklasse), für Kinder und Eltern kostenlos sein. Schon in der ersten Klasse soll spielerisch mit Fremdsprachenunterricht als festem Bestandteil des Unterrichtplans begonnen werden.

Die FDP fordert die Einführung von Ganztagsschulen und das Abitur nach zwölf Schuljahren. Außerdem stehen die Liberalen zum gegliederten Schulsystem und lehnen eine Gesamtschule ab, da sie ihrer Meinung nach zu wenig leistungsorientiert und individuelle Förderung nicht ausreichend gewährleistet sei. Die FDP tritt für nachlaufende Studiengebühren zur Finanzierung der Hochschulen ein. Außerdem fordert sie, forschungsfeindliche Gesetze und Verordnungen zu ändern oder abzuschaffen, um damit den Forschungsstandort Deutschland zu sichern. Die Stammzellenforschung soll gefördert werden. Die Rechtschreibreform von 1996 lehnte die FDP überwiegend ab. Ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2005 wurde deshalb in der herkömmlichen Rechtschreibung geschrieben.

Europapolitik


Die FDP bezeichnet sich selbst als die Europapartei. Sie will eine politisch integrierte EU mit gemeinsamer Außen- und Sicherheitspolitik. Über den Vertrag von Lissabon hätte nach FDP-Sicht in einer Volksabstimmung entschieden werden sollen. Sie tritt für eine politisch handlungsfähige Union ein. Sie befürwortet einen Beitritt der Türkei zur EU, allerdings müssten dazu die vereinbarten Kriterien erfüllt sein. Die Vertiefung der EU habe Vorrang vor der Erweiterung.

Energiepolitik


In der Energiepolitik fordert die FDP einen Mix aus Kernkraft, Kohle, Öl und Gas sowie Erneuerbaren Energien. Der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie wurde lange kritisch gesehen. Seit den Ereignissen im Kernkraftwerk Fukushima gibt es eine parteiinterne Diskussion um einen beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie.

Organisationsstruktur


miniatur|Mitgliederentwicklung der FDP seit 1969

Die Freie Demokratische Partei hat die Rechtsform des eingetragenen Vereins.[http://www.fdp.de/files/585/Bundessatzung-2011-komplett.pdf Bundessatzung der FDP, § 29, Absatz 1 (S. 20)]. (PDF), Abruf: 2. Juli 2011[http://www.abload.de/img/bild23ds9v.jpg Auszug vom Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) über die Eintragung der FDP als Verein]; Abruf: 3. November 2009] Sie ist in 16 Landesverbände gegliedert und hat rund 68.000 Mitglieder (Stand: 2011). Allein auf die FDP Nordrhein-Westfalen entfallen hiervon über 16.000 Mitglieder.[http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-970/_lkm-1004/i.html Mitgliederstand FDP NRW] abgerufen am 28. Oktober 2009 Den höchsten Mitgliederstand wies die Partei 1981 mit rund 87.000 sowie 1990 (durch die Deutsche Wiedervereinigung) mit etwa 180.000 Mitgliedern auf.[http://www1.bpb.de/themen/N59Z8E,0,Die_FDP_%96_W%E4hlerschaft_und_Mitglieder.html Mitgliederstand FDP 1981 und 1990, BpB-Dossier]. Abgerufen am 28. Oktober 2009

Die Mitglieder des 352Internet-Landesverbandes (lv-net)353 werden derzeit noch als bundesunmittelbare Mitglieder geführt, da eine formale Verankerung als 17. Landesverband noch nicht erfolgt ist.[http://lvnet.fdp.de/ Virtueller Landesverband FDP] abgerufen am 28. Oktober 2009

Die FDP ist Mitglied der Europäischen Liberalen, Demokratischen und Reformpartei (ELDR) und der Liberalen Internationalen. Im Europäischen Parlament gehört sie der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) an, in der sie mit 12 Abgeordneten zusammen mit den britischen Liberal Democrats die größte Gruppe stellt. Mit insgesamt 84 Sitzen stellt die ALDE-Fraktion 11,4 Prozent der Europaabgeordneten (Stand: März 2011).[http://www.europarl.europa.eu/members/expert/groupAndCountry.do;jsessionid=106A7FA74DA7E6C0A83ED97CEBCBFCF8.node1?language=DE Aktuelle Zusammensetzung des Europäischen Parlaments].

Bundesvorstand


miniatur|hochkant|Patrick Döring, Generalsekretär der FDP
{| class="wikitable"
|-
| style="background:#B3B7FF" | Vorsitzender
| Philipp Rösler
|-
| style="background:#B3B7FF" | Stellvertretende Vorsitzende
| Birgit Homburger, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Holger Zastrow
|-
| style="background:#B3B7FF" | Generalsekretär
| Patrick Döring
|-
| style="background:#B3B7FF" | Schatzmeister
| Otto Fricke
|-
| style="background:#B3B7FF" | Bundesgeschäftsführer
| Gabriele Renatus
|-
| style="background:#B3B7FF" | Ehrenvorsitzende
| Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel
|-
| style="background:#B3B7FF" | Bundestagsfraktionsvorsitzender
|Rainer Brüderle
|-
| style="background:#B3B7FF" | Beisitzer des Präsidiums
|Alexander Alvaro (Vertreter der ALDE im Präsidium), Nicola Beer (kooptiertes Mitglied des Präsidiums), Jörg-Uwe Hahn, Elke Hoff, Dirk Niebel
|-
|style="background:#B3B7FF" | Weitere Mitglieder kraft Amtes
||Daniel Bahr (Bundesminister für Gesundheit), Jörg van Essen (Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion), Wolfgang Gerhardt (Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung), Hermann Otto Solms (Vizepräsident des Deutschen Bundestags), Guido Westerwelle (Bundesminister des Auswärtigen)
|-
| style="background:#B3B7FF" | Beisitzer 1. Abteilung
|Christian Ahrendt, Uwe Barth, Gregor Beyer, Ernst Burgbacher, Silvia Canel, Christian Dürr, Angela Freimuth, Wolfgang Kubicki, Oliver Luksic, Horst Meierhofer, Christoph Meyer, Oliver Möllenstädt, Jan Mücke, Cornelia Pieper, Florian Rentsch, Volker Wissing
|-
| style="background:#B3B7FF" | Beisitzer 2. Abteilung
|Lasse Becker, Thomas Hacker, Manuel Höferlin, Michael Kauch, Heinrich Kolb, Michael Link, Gesine Meißner, Hans-Joachim Otto, Gisela Piltz, Birgit Reinemund, Frank Schäffler, Mieke Senftleben, Joachim Stamp, Katja Suding, Linda Teuteberg, Johannes Vogel, Hartfrid Wolff, Martin Zeil

|}

Landesverbände


Im Saarland führt der FDP-Landesverband den Zusatz Demokratische Partei Saar (FDP/DPS).[http://www.fdpsaar.de/images/cms/download/files/satzung.pdf Satzung der FDP Saarland]. (PDF), abgerufen am 28. Oktober 2009 In Baden-Württemberg hat der Landesverband der FDP aus einer 60-jährigen Tradition heraus den Zusatz Demokratische Volkspartei (FDP/DVP).[http://www.fdp-dvp.de/archiv.php Geschichte der FDP/DVP in Baden-Württemberg]. Abgerufen am 28. Oktober 2009

In Berlin gibt es keine Kreisverbände. Stattdessen wird die regionale Parteiarbeit von den Bezirksverbänden übernommen.[http://www.fdp-berlin.de/files/10088/organigramm_farbe.pdf Organigramm Parteiorganisation FDP Berlin]. (PDF), abgerufen am 28. Oktober 2009

{| class="wikitable sortable" border="1"
|- bgcolor="#EEEEE0" style="text-align: left;"
|- class="hintergrundfarbe6"
! class="unsortable" style="border-right: hidden;"|
! Landesverband
! class="unsortable" style="border-right: hidden;"|
! Vorsitzender[http://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/downloads/parteien/Freie_Demokratische_Partei.pdf Übersicht der Vorstandsmitglieder, Satzung und Programm der FDP] (PDF)
(Stand: 13. Mai 2011)
! Ergebnis der letzten Wahl des
Landesparlaments
[http://www.election.de/cgi-bin/content.pl?url=ltw_wahl.html Landtagswahlen in Deutschland auf www.election.de][http://www.wahlrecht.de/ergebnisse/index.htm Wahlergebnisse bei www.wahlrecht.de]
! Ergebnis der
Bundestagswahl 2009[http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/landesergebnisse/index.html Landesergebnisse der Bundestagswahl 2009]
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Baden-Württemberg
| bgcolor="#FFFFFF"|Baden-Württemberg
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Birgit Homburger
| bgcolor="#FFFFFF"|Birgit Homburger
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}5,3 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|18,8 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Bayern
| bgcolor="#FFFFFF"|Bayern
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
| bgcolor="#FFFFFF"|Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}8,0 % (2008)
| bgcolor="#FFFFFF"|14,7 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Berlin
| bgcolor="#FFFFFF"|Berlin
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Christoph Meyer
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}1,8 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|11,5 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Brandenburg
| bgcolor="#FFFFFF"|Brandenburg
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Gregor Beyer
| bgcolor="#FFFFFF"|Gregor Beyer
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|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Bremen
| bgcolor="#FFFFFF"|Bremen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Hauke Hilz
| bgcolor="#FFFFFF"|Hauke Hilz
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}2,4 %Landeswahlleiter Bremen: [http://www.wahlen-bremen.de:8080/internet/javaecht/land11/index.html Bürgerschaftswahl Land Bremen 2011. Vorläufiges Ergebnis. ], abgerufen am 29. Mai 2011. (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|10,6 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Hamburg
| bgcolor="#FFFFFF"|Hamburg
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Rolf Salo
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}6,7 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|13,2 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Hessen
| bgcolor="#FFFFFF"|Hessen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Jörg-Uwe Hahn
| bgcolor="#FFFFFF"|Jörg-Uwe Hahn
| bgcolor="#FFFFFF"|16,2 % (2009)
| bgcolor="#FFFFFF"|16,6 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Mecklenburg-Vorpommern
| bgcolor="#FFFFFF"|Mecklenburg-Vorpommern
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Christian Ahrendt
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}2,7 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}9,8 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Niedersachsen
| bgcolor="#FFFFFF"|Niedersachsen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Stefan Birkner
| bgcolor="#FFFFFF"|Stefan Birkner
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}8,2 % (2008)
| bgcolor="#FFFFFF"|13,3 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Nordrhein-Westfalen
| bgcolor="#FFFFFF"|Nordrhein-Westfalen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Daniel Bahr
| bgcolor="#FFFFFF"|Christian Lindner
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}8,6 % (2012)
| bgcolor="#FFFFFF"|14,9 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Rheinland-Pfalz
| bgcolor="#FFFFFF"|Rheinland-Pfalz
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Volker Wissing
| bgcolor="#FFFFFF"|{{0}}4,2 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"|16,6 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Saarland
| bgcolor="#FFFFFF"|Saarland
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Oliver Luksic[http://www.politik-kommunikation.de/personalmeldungen/Luksic-neuer-Vorsitzender-der-Saar-FDP/000002860 Luksic neuer Vorsitzender der Saar-FDP]
| bgcolor="#FFFFFF"| {{0}}1,2 % (2012)
| bgcolor="#FFFFFF"| 11,9 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Sachsen
| bgcolor="#FFFFFF"|Sachsen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Holger Zastrow
| bgcolor="#FFFFFF"|Holger Zastrow
| bgcolor="#FFFFFF"| 10,0 % (2009)
| bgcolor="#FFFFFF"| 13,3 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Sachsen-Anhalt
| bgcolor="#FFFFFF"|Sachsen-Anhalt
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Veit Wolpert
| bgcolor="#FFFFFF"| {{0}}3,8 % (2011)
| bgcolor="#FFFFFF"| 10,3 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Schleswig-Holstein
| bgcolor="#FFFFFF"|Schleswig-Holstein
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF"|Heiner Garg
| bgcolor="#FFFFFF"| {{0}}8,2 % (2012)
| bgcolor="#FFFFFF"| 16,3 %
|- valign="top"
| bgcolor="#FFFFFF" style="border-right: hidden" width="5%" height="30"|25px|Thüringen
| bgcolor="#FFFFFF"|Thüringen
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Uwe Barth
| bgcolor="#FFFFFF"|Uwe Barth
| bgcolor="#FFFFFF"| {{0}}7,6 % (2009)
| bgcolor="#FFFFFF"| {{0}}9,8 %

|}

Vorfeldorganisationen der FDP


Die FDP hat folgende Vorfeldorganisationen:
* Junge Liberale (JuLis)
* Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG)
* Liberale Schüler (LS)
* Verband Liberaler Akademiker (VLA)
* Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker (VLK)
* Vereinigung Liberaler Juristen (VLJ)
* Liberaler Mittelstand
* Liberale Senioren (LS)

* Vereinigung Liberaler Ärzte (VLÄ)

Parteizeitung


Die Parteizeitung der FDP nennt sich ELDE (Liberale Depesche, Aussprache der Buchstaben L D).

Finanzen


Anfang Juli 2009 erließ der Präsident des Deutschen Bundestages gegenüber der FDP einen Sanktionsbescheid, nach dem die FDP insgesamt 4.336.648,79 Euro an den Bundestag zahlen muss.[http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2009/pm_0907021.html Pressemitteilung des Bundestagspräsidenten] In einem mehrjährigen Verfahren war nach Auffassung des Bundestagspräsidenten festgestellt worden, dass unter dem ehemaligen nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Jürgen W. Möllemann gegen {{§|31c|partg|juris}} Parteiengesetz verstoßen worden sei, indem die Herkunft von Spenden im Umfang von etwa 785.000 Euro durch Stückelungen und falsche Angaben der Spendernamen verschleiert worden sei. Die wahre Herkunft der Spenden konnte nicht geklärt werden.vgl. dpa: [http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/667229 FDP: Millionenstrafe wegen Möllemann-Affäre] bei newsticker.sueddeutsche.de, 2. Juli 2009 Weitere Spenden im Wert von mehr als einer halben Million Euro in Gestalt von Wahlkampfmaßnahmen wie zum Beispiel Plakat- und Anzeigenaktionen seien unter Verstoß gegen {{§|31b|partg|juris}} Parteiengesetz nicht ordnungsgemäß im Rechenschaftsbericht der Partei veröffentlicht worden. Die FDP erhob gegen den Sanktionsbescheid Widerspruch. Sie bewertet die Vorgänge nicht als Verstöße gegen das Parteiengesetz. Außerdem sieht sie sich strenger als andere Parteien behandelt.[http://www.fdp-nrw.de/files/557/090702-PKF_zum_Bescheid.pdf Pressemitteilung der FDP vom 2. Juli 2009] (PDF) und [http://www.fdp-bundespartei.de/webcom/show_websiteprog.php?wc_c=648&wc_lkm=0&wc_id=12615&bis=144 Pressemitteilung der FDP vom 7. Juli 2009] Im Dezember 2009 wies das Verwaltungsgericht Berlin die Klage gegen den Strafbescheid des Bundestages zurück und verurteilte die Partei zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 3,46 Millionen Euro.vgl. {{Tagesschau|ID=fdp246|Beschreibung=Millionenstrafe wegen der Möllemann-Affäre|AlteURL=http://www.tagesschau.de/inland/fdp246.html}} bei tagesschau.de, 8. Dezember 2009 (aufgerufen am 8. Dezember 2009) Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.vgl. [http://www.sueddeutsche.de/politik/663/496973/text/ FDP muss 3,5 Millionen Euro Strafe zahlen] bei sueddeutsche.de, 8. Dezember 2009 (aufgerufen am 8. Dezember 2009)

Unternehmensbeteiligungen und Grundstücke


Die FDP hält Firmenbeteiligungen im Wert von rund vier Millionen Euro. Das Haus- und Grundvermögen der Partei wird mit 2,8 Millionen Euro bewertet.
Zu ihren Firmen gehören:
* Reinhardtstraßenhöfe GmbH& Co. KG in Bonn zu 33,33 Prozent mit einem Eigenkapital von (-25.400.000) Euro. Zugehörig ist die Reinhardtstraßenhöfe Verwaltungs GmbH in Siegburg, an der die FDP 33 Prozent hält.

* Die LIBERAL Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH in Bonn gehört zu hundert Prozent der FDP.

Ebenfalls vollständig gehören der FDP:
* Liberale Wirtschafts-Dienstleistungs GmbH Düsseldorf
* Niedersachsen GmbH Hannover
* Universum GmbH
* 71 Prozent hält die FDP an der ProLogo Gesellschaft für Veranstaltungsorganisation mbH in Bonn.

* 60 Prozent an der altmann-Druck GmbH, Berlin

Über diese Beteiligungen hält die FDP Anteile an folgenden Firmen:
* Universum Verlag GmbH, 50 Prozent
* Universum Kommunikation und Medien AG, 50 Prozent
* liberal Verlag GmbH Berlin, 50 Prozent

* Naatz+Partner Produkt Service GmbH Idstein, 13 Prozent.

Geldflüsse und Reinvermögen


Die FDP verfügte 2007 über Einnahmen von 31.664.626,33 Euro,[http://www.bundestag.de/parlament/funktion/finanz/index.html Rechenschaftsberichte 2007 der im Bundestag vertretenen Parteien, BT Drucksache 16/12550] davon wurden 7,072 Millionen Euro durch Spenden, etwa 9,989 Millionen Euro durch staatliche Mittel, 9,129 Millionen Euro durch Mitgliedsbeiträge und Mandatsträgerbeiträge erlangt. Etwa 27 Prozent der Spenden an die Partei stammt von Unternehmen und anderen juristischen Personen. Zu den größten Spendern (Juristische Personen ab 20.000 Euro) zählten 2007:

* 200.000 Euro Deutsche Bank AG
* 100.000 Euro Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.
* 75.000 Euro Verband der Chemischen Industrie
* 61.146 Euro BMW AG
* 54.000 Euro Deutsche Vermögensberatung AG
* 53.500 Euro Bankhaus Sal. Oppenheim
* 50.001 Euro Allianz AG
* 50.000 Euro Dr. Ing h.c. F. Porsche AG
* 50.000 Euro Evonik Industries AG
* 45.000 Euro Daimler AG
* 42.000 Euro Robert Bosch GmbH
* 41.250 Euro Commerzbank AG
* 40.314 Euro Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie

* 30.000 Euro Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW e. V.

Daneben erhält die FDP größere Zuwendungen von einigen ihrer Mandatsträger und Mitglieder.

Insgesamt konnte die FDP im Jahr 2007 einen Überschuss von 6.873.504,66 Euro verbuchen. Die Gesamtpartei besitzt ein Reinvermögen in Höhe von 4.585.320,48 Euro. Rund 13,4 Millionen Euro schuldet die FDP Kreditinstituten, weitere 3,2 Millionen Euro hat die FDP in Form von Darlehen und anderen Verbindlichkeiten zu tragen.

Nebenorganisationen


Die Jungen Liberalen erhielten 2007 öffentliche Zuschüsse von insgesamt 462.949 Euro. Die Bundes- und Landesstiftungen der FDP erhielten zusammen Zuwendungen von rund 25 Millionen Euro.

Geschichte


{{Hauptartikel|Geschichte liberaler Parteien#Deutschland}}

Wurzeln des Liberalismus


miniatur|Führer der nationalliberalen Partei, Holzschnitt um 1878

Die liberale Bewegung setzte sich im Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der Aufklärung für mehr Rechte der unteren Schichten und die nationale Einigung ein. Liberale Gruppen, die zum großen Teil aus Studenten und anderen Intellektuellen bestanden, protestierten für „Einheit und Freiheit“. Darauf folgten Gegenmaßnahmen der reaktionären Kräfte Deutschlands, besonders durch Kanzler Metternich, den die liberale Märzrevolution im Jahr 1848 zum Rücktritt zwang. Ab 1849 jedoch war die Revolution mangels Strukturen und Organisation im Lager der Liberalen erschöpft und die Monarchie setzte sich wieder durch, wenn auch das liberale Gedankengut fest verwurzelt blieb und zum Beispiel dem Preußischen König bei der Durchführung seiner Politik bis zu Bismarcks Einspringen Probleme bereitete.

Die Deutsche Fortschrittspartei, die sich 1861 gründete, war die erste Partei im heutigen Sinne, mit Parteiprogramm und klaren politischen Zielen. Ihre Nachfolger in der Zeit des Deutschen Kaiserreiches waren die Nationalliberale Partei und die Deutsche Volkspartei sowie später die Fortschrittliche Volkspartei.

Ihnen folgten die Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei und Deutsche Volkspartei in der Weimarer Republik, deren Mitglieder maßgeblich an den Gründungen der liberalen Parteien der Nachkriegszeit beteiligt waren.

Liberale Parteien nach 1945


Bald nach Kriegsende forcierte die Sowjetunion die Gründung von Parteien. Anfang Juli 1945 riefen Wilhelm Külz und Eugen Schiffer zur Gründung einer Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands als gesamtdeutsche Partei auf, die wegen der zögerlichen Genehmigung im Westen jedoch nur in der Sowjetischen Besatzungszone als LDP konstituiert wurde. Im September 1945 gründete sich die Hamburger Partei Freier Demokraten (PFD) als bürgerliche Linkspartei und erste liberale Partei in den Westzonen. Bei den ersten Bürgerschaftswahlen in Hamburg erreichte die nunmehr FDP genannte Partei am 13. Oktober 1946 18,2 Prozent. Ebenfalls im September 1945 wurde im Südwesten die DVP gegründet, die bei den Landtagswahlen in Württemberg-Baden im November 1946 ähnlich stark abschnitt. Neugründungen liberaler Parteien erfolgten in allen Bundesländern. In Hessen erhielt die FDP durch eine Listenverbindung mit den Heimatvertriebenen, die noch nicht eigenständig kandidieren durften, 1950 mit 31,8 Prozent das beste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte. In den sowjetisch besetzten Gebieten erlangte 1946 die LDP bei den einzigen freien Landtagswahlen zwischen 7,8 Prozent in Groß-Berlin (Ost) und 29,9 Prozent in der Provinz Sachsen (Sachsen-Anhalt). Die LDP (Ost) musste sich jedoch als „BlockparteiLDP der Nationalen Front der DDR anschließen und die Politik der SED unterstützen.

In den Zonen und Ländern trat die FDP teilweise unter verschiedenen Namen auf:
: Brit. Zone: Freie Demokratische Partei (FDP);
: Hamburg: Partei Freier Demokraten (PFD) 1945–1946;
: Bremen: Bremer Demokratische Volkspartei (BDV) 1945–1952;
: Bremen: Freie Demokratische Partei Bremen (FDP) 1946–1947;
: SBZ: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945;
: SBZ: Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDP; ab 1951 LDPD) 1945–1990;
: Bayern: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945–1946;
: Bayern: Freie Demokratische Partei (FDP);
: Hessen: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945–1946;
: Hessen: Liberal-Demokratische Partei Hessen (LDP) 1946–1948;
: Hessen-Pfalz: Sozialer Volksbund (SV) 1946–1947;
: Rheinland: Liberale Partei des Rheinlands (LP) 1945–1947;
: Rheinland-Pfalz: Demokratische Partei (DP) 1947–1948;
: Württemberg-Baden: Demokratische Volkspartei (DVP) 1945–1952;
: Baden: Demokratische Partei (DemP) 1946–1948;
: Württemberg-Hohenzollern: Demokratische Volkspartei (DVP) 1946–1952;
: Saarland: Demokratische Vereinigung des Saarlands (DVS) 1945–1947;
: Saarland: Demokratische Partei Saar (DPS) 1947–1951 und 1955–1957;
: DDR: Bund Freier Demokraten (BFD) 1990;
: DDR: Deutsche Forumpartei (DFP) 1990;
: DDR: Freie Demokratische Partei der DDR (F.D.P.) 1990;

: Deutschland: Demokratische Partei Deutschlands (DPD) 1947–1948

Parteigründung


Am 17. März 1947 wurde in Rothenburg ob der Tauber die Demokratische Partei Deutschlands (DPD) als gesamtdeutsche Partei gegründet. Vorsitzende waren Theodor Heuss und Wilhelm Külz. Aufgrund von Auseinandersetzungen über den politischen Kurs von Külz konnte sich dieses Projekt jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.

miniatur|Theodor Heuss (links) mit Bundeskanzler [[Konrad Adenauer|Adenauer 1953]]

Die Freie Demokratische Partei wurde am 11./12. Dezember 1948 in Heppenheim an der Bergstraße als ein Zusammenschluss aller 13 liberalen Landesverbände der drei westlichen Besatzungszonen gegründet.[http://www.freiheit.org/files/288/1948_Heppenheimer_Proklamation.pdf Text: Heppenheimer Proklamation vom 12. Dezember 1948] (PDF) Der Name Liberaldemokratische Partei (LDP) konnte sich dabei nicht durchsetzen, der Name Freie Demokratische Partei (FDP) wurde von den Delegierten der Landesverbände mit 64 gegen 25 Stimmen gebilligt.

Ihr erster Vorsitzender war Theodor Heuss, dessen Stellvertreter Franz Blücher. Der Ort der Parteigründung wurde mit Bedacht gewählt, denn am 10. Oktober 1847 hatten sich bei der Heppenheimer Tagung die gemäßigten Liberalen im Vorfeld der Märzrevolution getroffen. Mitunter wird die „Heppenheimer Versammlung“, die am 10. Oktober 1847 im Hotel „Halber Mond“ stattfand, als ein Treffen führender Liberaler betrachtet, das den Auftakt zur deutschen Revolution der Jahre 1848/49 darstellte.

Bei der Schaffung des Grundgesetzes 1948/49 und dessen Ausgestaltung hatte die FDP stets mehr Anteil als ihre Wahlergebnisse vermuten lassen. So war sie die Hüterin der persönlichen Freiheitsrechte, des parlamentarischen Systems und der Marktwirtschaft (während alle anderen am Grundgesetz wirkenden Parteien eine eher staatsgelenkte Wirtschaft bevorzugten). In vielen anderen Fragen hatte die FDP alternative oder vermittelnde Lösungen zwischen SPD und CDU vorangebracht und konnte somit oftmals aktiver als andere Parteien Programmpunkte in die Realität umsetzen. Auch war die FDP die Partei, die mit bisher insgesamt 41 Jahren am längsten an der Bundesregierung beteiligt sein sollte.

Bis in die 1950er Jahre hinein standen einige Landesverbände der FDP rechts von der CDU/CSU, die ihrerseits anfänglich noch Konzepten eines christlichen Sozialismus nachhing. Mit national orientierten Grundwerten wurde um Stimmen auch von Trägern von Staats- und Gesellschaftsfunktionen des Dritten Reichs geworben.

1949–1969: Der Wiederaufbau Deutschlands


miniatur|Wahlplakat der hessischen FDP zur Bundestagswahl 1949 mit der Forderung nach Beendigung der [[Entnazifizierung]]

Bei den ersten Wahlen zum Bundestag am 14. August 1949 errang die FDP einen Stimmenanteil von 11,9 Prozent (bei 12 Direktmandaten, vor allem in Württemberg-Baden und Hessen) und erhielt somit 52 von 402 Sitzen. Im September desselben Jahres wurde der FDP-Vorsitzende Theodor Heuss zum ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. 1954 erhielt er bei seiner Wiederwahl mit 871 von 1.018 Stimmen (85,6 Prozent) der Bundesversammlung das bis heute beste Wahlergebnis eines Bundespräsidenten. Zugleich wurde Adenauer auf Vorschlag des neuen Bundespräsidenten mit äußerst knapper Mehrheit zum ersten Bundeskanzler gewählt. Die FDP beteiligte sich mit CDU/CSU und DP an Adenauers Koalitionskabinett und stellte mit Franz Blücher (Vizekanzler), Thomas Dehler (Justiz) und Eberhard Wildermuth (Wohnungsbau) drei Minister.Udo Leuschner Die Geschichte der FDP(1945–2009) – http://www.udo-leuschner.de/liberalismus/fdp0.htm.

In den bedeutendsten Fragen der Wirtschafts-, Sozial- und Deutschlandpolitik stimmte die FDP mit ihren Koalitionspartnern CDU/CSU überein. Allerdings empfahl sich die FDP den bürgerlichen Wählern als laizistische Partei, die die Konfessionsschulen ablehnte und den Unionsparteien Klerikalisierung vorwarf. Die FDP bekannte sich auch als konsequente Vertreterin der Marktwirtschaft, während die CDU damals nominell vom Ahlener Programm geprägt war, das einen dritten Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus erlaubte; Ludwig Erhard, der „Vater“ der sozialen Marktwirtschaft, hatte seine Anhänger in den ersten Jahren der Bundesrepublik eher in der FDP als in der Union.

miniatur|Erich Mende 1958

Die FDP stimmte im Bundestag gegen das von CDU und SPD Ende 1950 eingebrachte Entnazifizierungsverfahren. Auf ihrem Bundesparteitag 1951 in München verlangte sie die Freilassung aller „so genannten Kriegsverbrecher“ und begrüßte die Gründung des „Verbands Deutscher Soldaten“ aus ehemaligen Wehrmachts- und SS-Angehörigen, um die Integration der nationalistischen Kräfte in die Demokratie voranzubringen. Die nach Werner Naumann benannte Naumann-Affäre (1953) kennzeichnet den Versuch alter Nationalsozialisten, die Partei zu unterwandern, die in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen viele rechtskonservative und nationalistische Mitglieder hatte. Nachdem die britischen Besatzungsbehörden sieben prominente Vertreter des Naumann-Kreises verhaftet hatten, setzte der FDP-Bundesvorstand eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Thomas Dehler ein, die insbesondere die Zustände in der nordrhein-westfälischen FDP scharf rügte. In den folgenden Jahren verlor der rechte Flügel an Kraft, die extreme Rechte suchte sich zunehmend Betätigungsfelder außerhalb der FDP. Bei der Bundestagswahl 1953 erhielt die FDP 9,5 Prozent der Zweitstimmen, 10,8 Prozent der Erststimmen (bei 14 Direktmandaten, vor allem in Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Württemberg und Oberfranken) und 48 von 487 Mandaten.

In der zweiten Legislaturperiode des Bundestages gewannen Kräfte der süddeutschen Liberaldemokratie in der Partei an Einfluss. Mit Thomas Dehler übernahm ein Vertreter eines eher linksliberalen Kurses den Partei- und Fraktionsvorsitz. Der ehemalige Justizminister Dehler, der nach 1933 unter der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu leiden hatte, wurde bekannt durch seine rhetorische Schärfe. Generell waren die verschiedenen Landesverbände sehr eigenständig und setzten so von Land zu Land unterschiedliche Akzente innerhalb der liberalen Politik. Nachdem die FDP Anfang 1956 die Koalition mit der CDU in Nordrhein-Westfalen verlassen und mit SPD und Zentrum eine neue Landesregierung gebildet hatte, traten insgesamt 16 Bundestagsabgeordnete, darunter die vier Bundesminister, aus der FDP aus und gründeten die kurzlebige Freie Volkspartei, die dann bis zum Ende der Legislaturperiode anstelle der FDP an der Bundesregierung beteiligt war. Die FDP ging damit erstmals in die Opposition.Brauers, Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953, S. 698.

Als einzige der kleineren Nachkriegsparteien überlebte die FDP trotz vieler Probleme. 1957 erreichte sie noch 7,7 Prozent der Stimmen und ihr bis 1990 letztes Direktmandat, womit sie im Bundestag 41 von 497 Sitzen innehatte. Allerdings blieb sie trotzdem in der Opposition, weil die Union die absolute Mehrheit errang. Im Folgenden setzte sich die FDP beispielsweise für eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa ein.

Bereits vor der Wahl war Dehler als Parteivorsitzender abgetreten. Auf dem Bundesparteitag in Berlin Ende Januar 1957 löste ihn Reinhold Maier ab. Dehlers Funktion als Fraktionsvorsitzender übernahm nach der Bundestagswahl der sehr national eingestellte Erich Mende. 1960 wurde Mende auch Parteivorsitzender.

Nach der Bundestagswahl 1961 (bei der sie mit 12,8 Prozent ihr bis dahin bestes bundesweites Ergebnis erzielte) beteiligte sich die FDP nach schwierigen Verhandlungen wiederum an einer Koalition mit der CDU. Obwohl man sich vor der Wahl darauf festgelegt hatte, auf keinen Fall weiterhin zusammen mit Adenauer in einer Regierung zu sitzen, wurde Adenauer erneut Kanzler, jedoch unter der Maßgabe, nach zwei Jahren zurückzutreten. Diese Ereignisse brachten der FDP den Spottnamen der „Umfallerpartei“ ein.

miniatur|Die FDP als dritte Partei im Wahlkampf 1961

In der Spiegel-Affäre zog die FDP ihre Minister aus der Bundesregierung ab. Zwar wurde die Koalition unter Adenauer 1962 noch einmal erneuert, doch unter der Bedingung, im Oktober 1963 zurückzutreten. Das trat auch ein, neuer Kanzler wurde Ludwig Erhard. Dies war für Erich Mende wiederum der Anlass, ins Kabinett einzutreten: Er übernahm das eher unbedeutende Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen.

Bei der Bundestagswahl 1965 erlangte die FDP 9,5 Prozent. Die Koalition mit der CDU zerbrach 1966 am Thema Steuererhöhungen und es folgte eine Große Koalition zwischen CDU und SPD. In der Opposition bahnte sich auch ein Kurswechsel an: Die bisherige Außenpolitik und auch die Haltung zu den Ostgebieten wurden diskutiert. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Delegierten 1968 Walter Scheel, einen europäisch ausgerichteten Liberalen, der zwar aus dem nationalliberalen Lager kam, aber mit Willi Weyer und Hans-Dietrich Genscher die neue Mitte der Partei anführte. Diese Mitte bemühte sich darum, die FDP koalitionsfähig mit beiden Großparteien zu machen. Dabei näherten sich die Liberalen durch ihre Neuorientierung in der Ost- und Deutschlandpolitik besonders der SPD an.

1969–1982: Gesellschaftliche Veränderungen und Krisen


miniatur|Koalitionsverhandlungen FDP und SPD 1969
miniatur|Auf einer Tagung des FDP-Vorstandes 1974, von links sitzend: [[Hildegard Hamm-Brücher, Hans-Dietrich Genscher, Wolfgang Mischnick, stehend Otto Graf Lambsdorff.]]

Am 21. Oktober 1969 begann nach der Bundestagswahl die Periode einer Sozialliberalen Koalition mit der SPD und dem Bundeskanzler Willy Brandt. Walter Scheel war es, der die außenpolitische Wende einleitete. Trotz einer sehr knappen Mehrheit setzten er und Willy Brandt die umstrittene Neue Ostpolitik durch. Diese Politik war innerhalb der FDP durchaus umstritten, zumal dem Eintritt in die Bundesregierung Niederlagen bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland am 14. Juni 1970 folgten. In Hannover und Saarbrücken schied die Partei aus dem Landtag aus.

Nachdem der Bundesparteitag in Bonn nur eine Woche später die Politik der Parteiführung gestützt und Scheel im Amt bestätigt hatte, gründeten Parteirechte um Siegfried Zoglmann am 11. Juli 1970 auf der Hohensyburg einen „überparteilichen“ Verein namens National-Liberale Aktion – mit dem Ziel, den linksliberalen Kurs der Partei zu beenden und Scheel zu stürzen. Dies gelang jedoch nicht. Zoglmann unterstützte im Oktober 1970 einen Missbilligungsantrag der Opposition gegen Finanzminister Alexander Möller; Erich Mende und Heinz Starke verfuhren ebenso. Wenig später erklärten alle drei ihren Austritt aus der FDP; Mende und Starke traten der CDU bei, Zoglmann gründete später die Deutsche Union, die über den Status einer Splitterpartei nicht hinauskam.

miniatur|Sozialstruktur der F.D.P. 1976

Die außenpolitische sowie die gesellschaftspolitische Wende wurden 1971 durch die Freiburger Thesen, die als Rowohlt-Taschenbuch mehrere 100.000-mal verkauft wurden, auf eine theoretische Grundlage gestellt, die FDP verpflichtete sich darin auf „Sozialen Liberalismus“ und gesellschaftliche Reformen. Walter Scheel war zunächst Außenminister und Vizekanzler, 1974 wurde er dann zweiter liberaler Bundespräsident und machte damit den innerparteilichen Weg für den bisherigen Innenminister Hans-Dietrich Genscher frei.

Von 1969 bis 1974 stützte die FDP Bundeskanzler Willy Brandt, danach regierte sie an der Seite Helmut Schmidts. Bereits am Ende der 70er Jahre schienen die Übereinstimmungen zwischen FDP und SPD nicht mehr für eine Koalition ausreichend zu sein, aber die CDU/CSU-Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß 1980 ließ die beiden Parteien noch einmal zusammen in die Bundestagswahl gehen. Die FDP sah jedoch immer mehr die Differenzen zur SPD, vor allem in der Wirtschaftspolitik. In der Haltung zur Frage des NATO-Doppelbeschlusses hatte Kanzler Schmidt seine eigene SPD nicht hinter sich. Auch wurden Widersprüche innerhalb der FDP immer größer.

1982–1990: Wirtschaftliche Neuorientierung und Wiedervereinigung


miniatur|Bundestagswahl 1987 mit dem FDP-Spitzenkandidaten [[Martin Bangemann]]

Am 1. Oktober 1982 wählte die FDP zusammen mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den CDU-Parteivorsitzenden Helmut Kohl zum neuen Bundeskanzler (→ Wende (Bundesrepublik Deutschland)). Der Koalitionswechsel hatte heftige interne Auseinandersetzungen zur Folge, so verlor die FDP daraufhin über 20 Prozent ihrer 86.500 Mitglieder, was sich auch bei der Bundestagswahl 1983 (Rückfall von 10,6 Prozent auf 7,0 Prozent) niederschlug. Die Mitglieder liefen zumeist zur SPD, den Grünen und neu gegründeten Splitterparteien, wie der linksliberalen Partei Liberale Demokraten (LD) über. Unter den austretenden Mitgliedern befand sich auch der damalige FDP-Generalsekretär und spätere EU-Kommissar Günter Verheugen. Beim Parteitag im November 1982 trat der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Uwe Ronneburger gegen Hans-Dietrich Genscher als Parteivorsitzender an. Ronneburger erhielt 186 der abgegebenen Stimmen – rund 40 Prozent – und unterlag damit nur knapp.

Junge FDP-Mitglieder, die mit der Politik der damaligen FDP-Jugendorganisation Jungdemokraten nicht einverstanden waren, hatten schon 1980 die Jungen Liberalen (JuLis) gegründet. Eine Zeit lang existierten beide Jugendorganisationen nebeneinander, bis sich die JuLis infolge der Wende durchsetzten und zur neuen offiziellen Jugendorganisation der FDP wurden. Die Jungdemokraten trennten sich von der FDP und wurden ein parteiunabhängiger linker Jugendverband.

In der Zeit der Wiedervereinigung verfolgte die FDP das Ziel eines Sonderwirtschaftsgebiets in der Ex-DDR, konnte sich jedoch gegen die CDU/CSU nicht durchsetzen, da diese eventuelle Stimmenverluste in den fünf neuen Bundesländern bei der Bundestagswahl 1990 verhindern wollte.

miniatur|15. Oktober 1990 in Bonn: FDP-Chef Graf Lambsdorff (rechts) mit seinem Stellvertreter, dem Ostdeutschen [[Rainer Ortleb (Mitte)]]

Während der politischen Umbrüche 1989/1990 entstanden in der DDR neue liberale Parteien, wie die F.D.P. der DDR oder die Deutsche Forumpartei. Sie bildeten mit der LDPD, die zuvor als Blockpartei an der Seite der SED gewirkt hatte und mit Manfred Gerlach auch den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR stellte, den Bund Freier Demokraten (BFD). Schon vor der Wiedervereinigung Deutschlands vereinigte sich auf einem Vereinigungsparteitag vom 11.–12. August 1990[http://www.bpb.de/wissen/02466772136331421088157554186901,1,0,FDP_Freie_Demokratische_Partei.html Bundeszentrale für politische Bildung: FDP – Freie Demokratische Partei], abgefragt am 11. August 2010 in Hannover die westdeutsche F.D.P. mit den Parteien des BFD und der ehemaligen Blockpartei NDPD zur ersten gesamtdeutschen Partei. Beide Blockparteien bescherten der FDP einen großen, wenn auch nur kurz anhaltenden, Mitgliederzuwachs. In der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wurde die CDU/CSU/FDP-Koalition bestätigt, die FDP bekam 11,0 Prozent der gültigen Stimmen (79 Sitze) und errang (in Halle (Saale)) ihr erstes Direktmandat seit 1957.

1990–2001: Verluste auf Länderebene und Beginn der Oppositionszeit auf Bundesebene


miniatur|Klaus Kinkel

Nach ihrem Erfolg bei der Bundestagswahl 1990 kehrte die FDP 1992 bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein in den Landtag zurück und war dadurch erstmals in allen 16 Landtagen gleichzeitig vertreten.

Insbesondere in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre hatte die FDP jedoch mit einer Reihe von Wahlniederlagen auf kommunaler und Landesebene zu kämpfen, die dazu führte, dass sie im Zeitraum von 1993 bis 1995 aus zwölf der 16 Landtage sowie aus dem Europaparlament herausfiel. Spöttisch wurde sie „Dame ohne Unterleib“ genannt. Im Zeitraum von der Berlinwahl am 22. Oktober 1995 bis zur NRW-Wahl im Jahr 2000 war sie lediglich in den Landtagen von Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein vertreten und nur noch an den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beteiligt.

Diese Serie von Wahlniederlagen gipfelte am 27. September 1998, als sie bei der Bundestagswahl mit 6,2 Prozent der Stimmen auf ihr zweitschlechtestes Bundestagswahlergebnis überhaupt kam und nach 29 Jahren permanenter Regierungsbeteiligung erstmals wieder in die Opposition musste.

2001–2009: Oppositionszeit unter dem Vorsitz von Guido Westerwelle


miniatur|Wolfgang Gerhardt
miniatur|Jürgen Möllemann 1983
miniatur|Guido Westerwelle

Im Jahr 2000 gelang der FDP die Rückkehr in den nordrhein-westfälischen Landtag. Als am 4. Mai 2001 auf einem Bundesparteitag der mehr als 18 Jahre jüngere Guido Westerwelle als Nachfolger von Wolfgang Gerhardt zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, begann ein Generationswechsel in der FDP. Oft wurde der FDP vorgeworfen, eine reine Mehrheitsbeschafferin für andere Parteien zu sein. Im Bundestagswahlkampf 2002 trat die FDP mit dem „Projekt 18“ an. Sie wollte damit ihre Eigenständigkeit neben den beiden großen Volksparteien hervorheben. Mit einem unkonventionellen Wahlkampf wollte sie auch jüngere Wähler ansprechen.

Im Verlauf des Wahlkampfs 2002 versuchte Jürgen Möllemann mittels populistischer Äußerungen auf Stimmenfang zu gehen. Bei Meinungsumfragen vor den Wahlen erreichte die FDP 10 bis 13 Prozent. Der populistische Wahlkampf führte zu heftigen innerparteilichen Kontroversen, in deren Verlauf die „Grande Dame“ und Präsidentschaftskandidatin der Freien Demokraten Hildegard Hamm-Brücher ihre Partei nach mehr als fünfzigjähriger Mitgliedschaft verließ, da sie die Abgrenzung vor allem des Parteivorsitzenden Westerwelle von den Versuchen Möllemanns als unzureichend empfand. Mit einem Erststimmenergebnis von 5,8 Prozent und 7,4 Prozent bei den Zweitstimmen verbesserte die FDP ihre Wahlergebnisse gegenüber den vorangegangenen Bundestagswahlen, sie verfehlte jedoch ihr offiziell erklärtes Ziel von 18 Prozent der Stimmen deutlich, was unter anderem der Möllemann-Affäre zugeschrieben wurde. Im Bundestag wurde sie viertstärkste Kraft und lag damit entgegen allen Erwartungen hinter den Grünen. Möllemann selbst verlor immer mehr an Rückhalt in der FDP und kam mit seinem Austritt im März 2003 einem vom Parteivorstand beschlossenen Ausschluss aus der Partei zuvor.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Jahr 2004 errang die FDP mit 6,1 Prozent ihr bestes Europawahlergebnis überhaupt und zog mit der Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin nach zehn Jahren Abstinenz wieder in das Straßburger Parlament ein und stellte sieben Abgeordnete innerhalb der ALDE-Fraktion, der drittstärksten Kraft im Europäischen Parlament. Koch-Mehrin übernahm sowohl den Vorsitz der FDP-Delegation als auch den stellvertretenden Vorsitz der ALDE-Fraktion.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 erzielte die FDP 9,8 Prozent der Zweitstimmen und wurde somit erstmals seit 1990 drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag. Die FDP stellte in der Legislaturperiode die größte Oppositionsfraktion, nachdem sie eine rechnerisch mögliche Ampelkoalition mit SPD und Grünen grundsätzlich ausgeschlossen hatte und Sondierungsgespräche mit der Union und den Grünen über eine Jamaika-Koalition gescheitert waren. Der Parteivorsitzende Westerwelle übernahm nunmehr von Wolfgang Gerhardt auch das Amt des Fraktionsvorsitzenden und wurde Oppositionsführer.

Bei der Europawahl 2009 konnte die FDP ihr Ergebnis von 2004 fast verdoppeln und stellt mit ihrer Europawahl-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin 12 Abgeordnete für das Europäische Parlament. In der Folge wurde Koch-Mehrin eine von insgesamt 14 Vizepräsidenten des Europäischen Parlamentes des EU-Parlaments.

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte die FDP erneut mit Guido Westerwelle als Spitzenkandidat mit 14,6 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis bei Bundestagswahlen und erlangte 93 von 622 Sitzen im Deutschen Bundestag. Nach den Landtagswahlen 2009 war die FDP zudem in allen Länderparlamenten mit Ausnahme der Bürgerschaft von Hamburg vertreten und an den Landesregierungen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und im Saarland beteiligt.

Seit 2009: Wieder christlich-liberale Koalition im Bund


{| class="float-left"
|{{Wahldifferenzen
|TITEL = Gewinne/Verluste bei Landtagswahlen
|TITEL2 = seit der Bundestagswahl 2009
|PARTEI = FDP
|LAND = DE
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10

|ERGEBNIS1 = 6,7
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11

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12

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}}

|}

Koalitionsverhandlungen mit der CDU und der CSU führten am 26. Oktober 2009 zum Abschluss eines Koalitionsvertrages. Nach der Wiederwahl der Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. Oktober 2009 wurden mit dem Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle, der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, dem ersten FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler, dem Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und dem Entwicklungsminister Dirk Niebel fünf FDP-Bundesminister im Kabinett Merkel II vereidigt. Die FDP war damit mit einem so hohen Anteil im Bundeskabinett vertreten wie nie zuvor.

Wenige Monate nach der Bundestagswahl 2009 verlor die Partei wieder an Rückhalt. Die Zustimmung sank von Rekordwerten im Ende September von knapp 15 % auf unter 10 % Anfang 2010.Umfragen im Politbarometer und ARD-Deutschlandtrend

{{Tagesschau|ID=deutschlandtrend994|Beschreibung=FDP stürzt ab – Grüne auf Rekordhoch|AlteURL=http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend994.html}}, ARD-DeutschlandTrend am Februar 2010

[http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,8011410,00.html Umfrage: Schlechter Start für die Bundesregierung – Union kann punkten – FDP verliert erneut], Politbarometer vom 15. Januar 2010

[http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,8059222,00.html?dr=1 Westerwelle – der unbeliebteste Außenminister], Politbarometer vom 26. März: FDP bei 6 %, Die Linke bei 11 %

Vor der Regierungsübernahme mit der CDU 2009 glaubten viele, dass eine schwarz-gelbe Koalition gut zusammenpassen würde. Doch nach dem in Rekordzeit ausgehandelten Koalitionsvertrag wurde zwischen verschiedenen Flügeln von CDU, CSU und FDP bald über viele Themen gestritten. Beispielsweise über Steuersenkungen bei knappen Kassen, die Zukunft der Kernenergie, die Gesundheitsprämie bei der Krankenversicherung, der EU-Beitritt der Türkei und der polarisierenden Debatte um Hartz IV.[http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8042960,00.html Regierung in der Kritik], Politbarometer vom 26. Februar 2010

Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg am 20. Februar 2011 war die FDP wieder in allen 16 Landtagen vertreten. Bereits einen Monat später, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, endete diese deutschlandweite Repräsentation in den Landesparlamenten.

Nachdem die FDP im März 2011 bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nicht mehr in den Landtag einziehen konnte und bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg durch eine grün-rote Mehrheit in die Opposition verdrängt wurde, gab Guido Westerwelle auf dem Bundesparteitag vom 13. bis zum 15. Mai 2011 bekannt, nicht mehr für den Bundesparteivorsitz zu kandidieren. Philipp Rösler wurde auf diesem Parteitag zum Nachfolger von Westerwelle gewählt und kündigte an, nach seiner Wahl von Westerwelle auch das Amt des Vizekanzlers zu übernehmen. Im Zuge einer Kabinettsumbildung übernahm Rösler am 12. Mai 2011 das Amt des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, während ihm Daniel Bahr als Bundesgesundheitsminister folgte. Der bisherige Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle wurde am selben Tag zum Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion gewählt.

Im Mai 2011 legte Silvana Koch-Mehrin ihr Amt als Vizepräsidentin des EU-Parlaments, ebenso wie sämtliche Parteiämter, wegen einer Plagiatsaffäre um ihre Doktorarbeit nieder. Ihr Mandat als Mitglied des Europäischen Parlaments übt Koch-Mehrin allerdings weiterhin aus.[http://www.nytimes.com/2011/04/25/education/25iht-educside.html The Whiff of Plagiarism Again Hits German Elite], NY Times, 24. April 2011[http://www.elmundo.es/elmundo/2011/05/10/union_europea/1305041214.html La vicepresidenta de la Eurocámara Koch-Mehrin plagió su tesis doctoral], El Mundo, 13. Mai 2011 Neuer Vorsitzender der FDP-Delegation im EU-Parlament ist nun Alexander Graf Lambsdorff. Ebenfalls im Mai 2011 scheiterte die FDP bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 2011 mit 2,4 % der Stimmen an der Fünf-Prozent-Hürde.

Im September 2011 verlor die FDP bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011 stark an Stimmen und verfehlte mit 2,7 % der Stimmen den Einzug in das Parlament. Im gleichen Monat schaffte sie auch den Wiedereinzug in das Berliner Abgeordnetenhaus nicht und scheiterte mit nur 1,8 % der Stimmen deutlich an der Fünfprozenthürde.

Am 6. Januar 2012 kündigte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die seit 2009 im Saarland bestehende Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen vor Ablauf der Legislaturperiode auf. In Kramp-Karrenbauers Erklärung hieß es, dass die „seit Monaten anhaltenden Zerwürfnisse innerhalb der FDP Saar“ ausschlaggebend für die Aufkündigung seien.[http://www.cdu-saar.de/content/news/237080.htm CDU Saar: Erklärung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Situation der Regierungskoalition][http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807575,00.html "Jamaika"-Koalition im Saarland geplatzt], Spiegel online, 6. Januar 2012

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erzielte die FDP bei der Neuwahl des saarländischen Landtags 1,2 Prozent der Stimmen, so dass sie mit der konstituierenden Sitzung des Landtags auch aus diesem ausscheiden wird. Dies ist das schlechteste Ergebnis der FDP in einem westdeutschen Bundesland seit ihrer Gründung.[http://www.n-tv.de/politik/Die-Luft-fuer-Roesler-wird-duenner-article5854231.html FDP-Desaster an der Saar. Die Luft für Rösler wird dünner]. In: ntv.de, 25. März 2012. Abgerufen am 26. März 2012.

Aktuelle Bundeskabinettsmitglieder der FDP


{| class="wikitable" style="margin-right:0px;"
|- valign="top" style="text-align: left;"
|- class="hintergrundfarbe6"
! bgcolor="#EEEEE0" colspan="2" width="30%" height="20"|Name
! bgcolor="#EEEEE0" colspan="2" width="35%"|Amt
! bgcolor="#EEEEE0" width="17%"|Beginn der Amtszeit
! bgcolor="#EEEEE0" width="18%"|Parl. Staatssekretär bzw. Staatsminister
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Philipp Rösler
| bgcolor="#FFFFFF" |Philipp Rösler
| style="border-right: hidden" width="15%" bgcolor="#FFFFFF" |   x50px|Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
| bgcolor="#FFFFFF" |Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
| bgcolor="#FFFFFF" |12. Mai 2011
| bgcolor="#FFFFFF" |Peter Hintze (CDU)
Hans-Joachim Otto (FDP)
Ernst Burgbacher (FDP)
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Guido Westerwelle
| bgcolor="#FFFFFF" |Guido Westerwelle
| style="border-right: hidden" width="15%" bgcolor="#FFFFFF" |   x50px|Auswärtiges Amt
| bgcolor="#FFFFFF" |Bundesminister des Auswärtigen
| bgcolor="#FFFFFF" |28. Oktober 2009
| bgcolor="#FFFFFF" | Werner Hoyer (FDP)
Cornelia Pieper (FDP)
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
| bgcolor="#FFFFFF" |Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
| style="border-right: hidden" width="15%" bgcolor="#FFFFFF" |   x50px|Bundesministerium der Justiz
| bgcolor="#FFFFFF" |Bundesministerin der Justiz
| bgcolor="#FFFFFF" |28. Oktober 2009
| bgcolor="#FFFFFF" |Max Stadler (FDP)
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Daniel Bahr
| bgcolor="#FFFFFF" |Daniel Bahr
| style="border-right: hidden" width="18%" bgcolor="#FFFFFF" |   x50px|Bundesministerium für Gesundheit
| bgcolor="#FFFFFF" |Bundesminister für Gesundheit
| bgcolor="#FFFFFF" |12. Mai 2011
| bgcolor="#FFFFFF" |Annette Widmann-Mauz (CDU)
Ulrike Flach (FDP)
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Dirk Niebel
| bgcolor="#FFFFFF" |Dirk Niebel
| style="border-right: hidden" width="15%" bgcolor="#FFFFFF" |   x50px|Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
| bgcolor="#FFFFFF" |Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
| bgcolor="#FFFFFF" |28. Oktober 2009
| bgcolor="#FFFFFF" |Gudrun Kopp (FDP)
|- valign="top"

|}

Regierungsbeteiligung und Bundespräsidenten


Die FDP trug bisher am längsten Regierungsverantwortung in der Bundesrepublik Deutschland, nämlich insgesamt 42 Jahre, jedoch immer als kleinerer der Koalitionspartner. In der Opposition war sie nur von 1956 bis 1961, 1966 bis 1969 und von 1998 bis 2009.

Die FDP stellte acht Vizekanzler in insgesamt 15 verschiedenen Kabinetten. Sie stellte mit Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher, Klaus Kinkel und Guido Westerwelle vier deutsche Außenminister.

Klassische FDP-Ministerressorts waren auch Justiz und Wirtschaft. Die FDP stellte mit Theodor Heuss (1949–1959) und Walter Scheel (1974–1979) zwei Bundespräsidenten.


Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F046799-0012, Mainz, FDP-Bundesparteitag, Baum.jpg|FDP-Bundesparteitag 1975 in Mainz
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F049589-0035, Frankfurt, FDP-Bundesparteitag.jpg|FDP-Bundesparteitag 1976 in Frankfurt
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F052013-0034, Kiel, FDP-Bundesparteitag.jpg|FDP-Bundesparteitag 1977 in Kiel
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F054878-0019A, Mainz, FDP-Bundesparteitag.jpg|FDP-Bundesparteitag 1978 in Mainz
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F058373-0011, Freiburg, FDP-Bundesparteitag.jpg|FDP-Bundesparteitag 1980 in Freiburg

Organisierte Strömungen in der Partei


Rechts- und Wirtschaftsliberalismus


Schaumburger Kreis

Der Schaumburger Kreis vertritt liberal-konservative Wirtschaftsinteressen in der FDP. Bekannte Mitglieder sind Detlef Kleinert, Rainer Brüderle, Hermann Otto Solms, Patrick Döring, Martin Lindner und Stefan Ruppert.

Liberaler Aufbruch

Der Liberale Aufbruch[http://www.liberaler-aufbruch.net www.liberaler-aufbruch.net] – Homepage des Liberalen Aufbruchs bezeichnet sich selbst als Vertreter klassisch-liberaler Denkansätze. Er tritt für die Einhaltung liberaler Ordnungspolitik ein und sieht diese im aktuellen Regierungshandeln verletzt. Anhänger sind unter anderem der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler[http://www.welt.de/politik/deutschland/article9611911/Liberaler-Aufbruch-Freidenker-wollen-radikalere-FDP.html Liberaler Aufbruch – Freidenker wollen radikalere FDP] auf welt-online, 13. September 2010, der Europaabgeordnete Holger Krahmer[http://www.holger-krahmer.de/blogeintrag-krahmer-direkt/items/liberaler-aufbruch-in-der-fdp-gegruendet-unser-imperativ-lautet-habe-mut-zum-liberalismus.html „Liberaler Aufbruch“ in der FDP gegründet – Unser Imperativ lautet: Habe Mut zum Liberalismus!] auf holger-krahmer.de, 11. September 2010 sowie Carlos A. Gebauer.

Linksliberalismus


Freiburger Kreis

Der Freiburger Kreis[http://www.liberale.org www.liberale.org] – Homepage des Freiburger Kreises tritt in der Tradition der Freiburger Thesen für einen ganzheitlichen Liberalismus ein.[http://www.liberale.org/dokumente/erneuerung.html Positionspapier des Freiburger Kreises (1999)] Bekannte Mitglieder sind Gerhart Baum, Burkhard Hirsch, Carola von Braun und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Dahrendorf-Kreis

Der nach dem Soziologen Ralf Dahrendorf benannte Dahrendorf-Kreis[http://www.dahrendorfkreis.de/ www.dahrendorfkreis.de] – Homepage des Dahrendorf-Kreises vertritt linksliberale Positionen und tritt für eine thematische Erweiterung der FDP bzw. für eine Kommunikation eines breiten thematischen Spektrums über wirtschaftsliberale Themen hinaus ein.[http://www.dahrendorfkreis.de/?page_id=108 Positionspapier des Dahrendorf-Kreises (2011)] Zu seinen Anhängern gehören die Abgeordneten des europäischen Parlaments Nadja Hirsch, Jorgo Chatzimarkakis und Alexander Alvaro sowie die Bundestagsabgeordneten Miriam Gruß und Sebastian Körber.[http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/fdp-dahrendorf-positionspapier FDP-Linke fordert neue Ausrichtung der Liberalen] auf zeit-online, 4. Januar 2010

Bundestagswahlergebnisse seit 1949


miniatur|FDP-Ergebnisse der Bundestagswahlen (1949 bis 2009)
miniatur|FDP-Ergebnisse in den Wahlkreisen 2009
{| class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe6"
! colspan="5" | Bundestagswahlergebnisse[http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen Ergebnisse der Bundestagswahlen]
|- class="hintergrundfarbe8"
! Jahr
! Stimmenanzahl
! Stimmenanteil
! Sitze
! Spitzenkandidat
|-
| 1949 || align=center | 2.829.920 || align=center | 11,9 % || align=center | 53 || align=center | Theodor Heuss und Franz Blücher[http://books.google.de/books?id=J-MeUbwX_YQC&printsec=frontcover&dq=Die+Bundestagswahlk%C3%A4mpfe+der+FDP+1949-2002&hl=de&ei=6XW1Tum4MYWJhQesqdSlBA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CDkQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false Marco Michel: Die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1949-2002, VS Verlag für Sozialwissenschaften GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14180-5, S. 44 (eingeschränkte Vorschau auf Google-Bücher)]
|-
| 1953 || align=center | 2.629.163 || align=center | 9,5 % || align=center | 53 || align=center |
|-
| 1957 || align=center | 2.307.135 || align=center | 7,7 % || align=center | 44 || align=center | Reinhold Maier[http://www.fdp-bw.de/regional/meldung.php?id=4829&kvid=Rhein-Neckar Zum Gedenken an Reinhold Maier (1889-1971)][http://www.fdp-bw.de/regional/fpdf/pdf_pm.php?pid=4829&kvid=Rhein-Neckar Zum Gedenken an Reinhold Maier (1889-1971)](PDF)
|-
| 1961 || align=center | 4.028.766 || align=center | 12,8 % || align=center | 67 || align=center | Erich Mende
|-
| 1965 || align=center | 3.096.739 || align=center | 9,5 % || align=center | 50 || align=center | Erich Mende[http://books.google.de/books?id=jqvKEaqFeq8C&pg=PA329&lpg=PA329&dq=FDP-spitzenkandidat+1965+Mende&source=bl&ots=mubiSu7Dnn&sig=NhlYe0fRUMqhuu9YyMg1qAhoTIE&hl=de&ei=D9yvTtr9ItCM4gSVwfS3AQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBwQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false Lutz Nickel: Dehler – Maier – Mende: Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer – Präsident – Generaldirektor. m-press, München 2005, ISBN 3-89975-555-3, S.329 (eingeschränkte Vorschau auf Google-Bücher)]
|-
| 1969 || align=center | 1.903.422 || align=center | 5,8 % || align=center | 31 || align=center | Walter Scheel
|-
| 1972 || align=center | 3.129.982 || align=center | 8,4 % || align=center | 42 || align=center | Walter Scheel
|-
| 1976 || align=center | 2.995.085 || align=center | 7,9 % || align=center | 40 || align=center | Hans-Dietrich Genscher
|-
| 1980 || align=center | 4.030.999 || align=center | 10,6 % || align=center | 54 || align=center | Hans-Dietrich Genscher
|-
| 1983 || align=center | 2.706.942 || align=center | 7,0 % || align=center | 35 || align=center |
|-
| 1987 || align=center | 3.440.911 || align=center | 9,1 % || align=center | 48 || align=center | Martin Bangemann[http://books.google.de/books?id=jPLuc0hF0ZMC&pg=PA19&dq=FDP-Spitzenkandidat&hl=de&ei=BHe1TrHtB4SohAeGoYCKBA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10&ved=0CFgQ6AEwCQ#v=onepage&q=FDP-Spitzenkandidat&f=false Holger Stürenburg: Better Days.: Der Zeitgeist der Kühlen Dekade, ISBN 3-8311-1615-6, S. 19 (eingeschränkte Vorschau auf Google-Bücher)]
|-
| 1990 || align=center | 5.123.233 || align=center | 11,0 % || align=center | 79 || align=center | Hans-Dietrich Genscher[http://books.google.de/books?id=J-MeUbwX_YQC&pg=PA212&lpg=PA212&dq=Spitzenkandidat+Genscher&source=bl&ots=Hp5AxJWF0H&sig=J61l06Y4JIuJo6HhYOurd5XH0DM&hl=de&ei=1LmuToHdLM3bsga-x5jSDw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&sqi=2&ved=0CDUQ6AEwBA#v=onepage&q=Spitzenkandidat%20Genscher&f=false Marco Michel: Die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1949-2002, VS Verlag für Sozialwissenschaften GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14180-5, S. 213 (eingeschränkte Vorschau auf Google-Bücher)]
|-
| 1994 || align=center | 3.258.407 || align=center | 6,9 % || align=center | 47 || align=center | Klaus Kinkel
|-
| 1998 || align=center | 3.080.955 || align=center | 6,2 % || align=center | 43 || align=center | Klaus Kinkel[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=6886&klassi=&anzeigeKlassi=009&letztesLimit=unbegrenzt&baumSuche=&standort= Landesarchiv Baden-Württemberg]
|-
| 2002 || align=center | 3.538.815 || align=center | 7,4 % || align=center | 47 || align=center | Guido Westerwelle1[http://www.udo-leuschner.de/pdf/fdp2009.pdf Udo Leuschner: Die Geschichte der FDP] (PDF)
|-
| 2005 || align=center | 4.648.144 || align=center | 9,8 % || align=center | 61 || align=center | Guido Westerwelle
|-
| 2009 || align=center | 6.316.080 || align=center | 14,6 % || align=center | 93 || align=center | Guido Westerwelle[http://www.wz-newsline.de/home/politik/fdp-liberale-schauen-in-eine-schwarz-gelbe-zukunft-1.138162 FDP: Liberale schauen in eine schwarz-gelbe Zukunft], Newsline – Westdeutsche Zeitung
|-

|}

1 Spitzenkandidat gleichzeitig Kanzlerkandidat

Europawahlergebnisse seit 1979


miniatur|hochkant|Silvana Koch-Mehrin (2009), Spitzenkandidatin der FDP bei den Europawahlen 2004 und 2009
{| class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe6"
! colspan="5" | Europawahlergebnisse[http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen Daten der Europawahlen]
|- class="hintergrundfarbe8"
! Jahr
! Stimmenanzahl
! Stimmenanteil
! Sitze
! Spitzenkandidat
|-
| 1979 || align=center | 1.662.621 || align=center | 6,0 % || align=center | 4 || align=center | Martin Bangemann[http://www.freiheit.org/15112009-Liberale-Stichtage-Martin-Bangemann-wird-75/573c13319i1p/index.html 15.11.2009 - Liberale Stichtage: Martin Bangemann wird 75], Friedrich-Naumann-Stiftung
|-
| 1984 || align=center | 1.192.624 || align=center | 4,8 % || align=center | 0 || align=center | Martin Bangemann[http://www.demokratie-goettingen.de/blog/kopfloses-burgertum Kopfloses Bürgertum], auf demokratie-goettingen.de
|-
| 1989 || align=center | 1.576.715 || align=center | 5,6 % || align=center | 4 || align=center | Rüdiger von Wechmar[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494316.html Uta Würfel], auf SPIEGEL ONLINE
|-
| 1994 || align=center | 1.442.857 || align=center | 4,1 % || align=center | 0 || align=center | Uta Würfel[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13690148.html Flüchtige Kavaliere], auf SPIEGEL ONLINE
|-
| 1999 || align=center | 820.371 || align=center | 3,0 % || align=center | 0
|-
| 2004 || align=center | 1.565.431 || align=center | 6,1 % || align=center | 7 || align=center | Silvana Koch-Mehrin[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,303391,00.html Who is Who bei der Europawahl?], auf SPIEGEL ONLINE
|-
| 2009 || align=center | 2.888.084 || align=center | 11,0 % || align=center | 12 || align=center | Silvana Koch-Mehrin[http://europaparteitag.fdp.de/files/14312/Kandidatenliste.pdf Bewerber der FDP zur Europawahl 2009 auf der gemeinsamen Liste für alle Länder] (PDF)
|-

|}

Zahl der Abgeordneten in den Landtagen

{| class="wikitable sortable" style="text-align: center;"
|- class="hintergrundfarbe6"
! Bundesland!! Wahlergebnis!! Mandate!! davon weiblich!! Minister!! Staatssekretäre!! davon weiblich
|-
| align=left | Baden-Württemberg || {{0}}5,3 % || 7 || 0 || || ||
|-
| align=left | Bayern || {{0}}8,0 % || 16 || 5 || 2 || 1 || 1
|-
| align=left | Berlin || {{0}}1,8 % || 0 || 0 || || ||
|-
| align=left | Brandenburg || {{0}}7,2 % || 7 || 2 || || ||
|-
| align=left | Bremen || {{0}}2,4 % || 0 || 0 || ||
|-
| align=left | Hamburg || {{0}}6,7 % || 9 || 3 || || ||
|-
| align=left | Hessen || 16,2 % || 20 || 1 || 3 || 4 || 2
|-
| align=left | Mecklenburg-Vorpommern || {{0}}2,8 % || 0 || 0 || || ||
|-
| align=left | Niedersachsen || {{0}}8,2 % || 13 || 2 || 2 || 2 || 0
|-
| align=left | Nordrhein-Westfalen || {{0}}6,7 % || 13 || 2 || || ||
|-
| align=left | Rheinland-Pfalz || {{0}}4,2 % || 0 || 0 || || ||
|-
| align=left | Saarland || {{0}}1,2 %spiegel.de 25. März 2012: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,823642,00.html] || 0 || 0 || || ||
|-
| align=left | Sachsen || 10,0 % || 14 || 2 || 2 || 3 || 0
|-
| align=left | Sachsen-Anhalt || {{0}}4,2 % || 0 || 0 || || ||
|-
| align=left | Schleswig-Holstein || 8,2 % || 6 || || || ||
|-
| align=left | Thüringen || {{0}}7,6 % || 7 || 2 || || ||
|- class="sortbottom"
! Gesamt !! !! 120 !! 24!! 12 !! 13 !! 4

|}

Stand: 25. März 2012 (nach vorläufigem Endergebnis der Wahl im Saarland)

Bundesvorsitzende und Generalsekretäre


Bundesvorsitzende


Die Jahreszahlen entsprechen den Amtszeiten.

Datei:Bundesarchiv Bild 146-1983-098-20a, Heuss retouched.jpg|
Theodor Heuss
1948–1949

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P001512, Franz Blücher 2.jpg|
Franz Blücher
1949–1954

Datei:Thomas Dehler (timbre allemand).jpg|
Thomas Dehler
1954–1957

Datei:Reinhold Maier.jpg |
Reinhold Maier
1957–1960

Datei:Bundesarchiv Bild 183-87989-0060, Erich Mende.jpg|
Erich Mende
1960–1968

Datei:Bundesarchiv Bild 146-1989-047-20, Walter Scheel.jpg|
Walter Scheel
1968–1974

Datei:Genscher 09080002.jpg|
Hans-Dietrich Genscher
1974–1985

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F055742-0020, Bonn, FDP-Europawahlkampf, Bangemann.jpg|
Martin Bangemann
1985–1988

Datei:Otto-Graf-Lambsdorff b.jpg|
Otto Graf Lambsdorff
1988–1993

Datei:Klaus Kinkel.jpeg|
Klaus Kinkel
1993–1995

Datei:Wolfgang Gerhardt.jpg|
Wolfgang Gerhardt
1995–2001

Datei:Guido Westerwelle (Foreign ministry in Stockholm, 2010).jpg|
Guido Westerwelle
2001–2011

Datei:Roesler-klein.jpg|
Philipp Rösler
2011–amtierend

Generalsekretäre


Die Jahreszahlen entsprechen den Amtszeiten.

Datei:Image of none.svg|
Karl-Hermann Flach
1971–1973

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F052010-0020, Kiel, FDP-Bundesparteitag, Bangemann.jpg|
Martin Bangemann
1974–1975

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F049584-0021, Frankfurt, FDP-Bundesparteitag, Verheugen.jpg|
Günter Verheugen
1978–1982

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F086798-0026, Bonn, Tagung FDP-Bundestagsfraktion.jpg|
Irmgard Adam-Schwaetzer
1982–1984

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F074463-0010, Bonn, Pressekonferenz Koalitionsverhandlungen.jpg|
Helmut Haussmann
1984–1988

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F086559-0015, Bonn, Pressekonferenz, Schmalz-Jacobsen.jpg|
Cornelia Schmalz-Jacobsen
1988–1991

Datei:Image of none.svg|
Uwe-Bernd Lühr
1991–1993

Datei:Werner Hoyer - Grundsteinlegung DITIB-Zentralmoschee Köln (1590).jpg|
Werner Hoyer
1993–1994

Datei:Westerwelle Bundesparteitag.jpg|
Guido Westerwelle
1994–2001

Datei:Image of none.svg|
Cornelia Pieper
2001–2005

Datei:Niebel retouched.jpg|
Dirk Niebel
2005–2009

Datei:Christian Lindner Portrait.jpg|
Christian Lindner
2009–2011

Datei:Doering 5 1-kl.jpg|
Patrick Döring
2012–amtierend

Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion



Datei:Bundesarchiv Bild 146-1983-098-20a, Heuss.jpg|
Theodor Heuss
1949–
12. September 1949

Datei:Hermann Schaefer Bundesarchiv Bild 183-21910-0004, Bonn, Kabinett Adenauer II, Gruppenbild.jpg|
Hermann Schäfer
12. September 1949–
10. Januar 1951

Datei:Image of none.svg|
August-Martin Euler
10. Januar 1951–
6. Mai 1952

Datei:Hermann Schaefer Bundesarchiv Bild 183-21910-0004, Bonn, Kabinett Adenauer II, Gruppenbild.jpg|
Hermann Schäfer
6. Mai 1952–
20. Oktober 1953

Datei:Thomas Dehler (timbre allemand).jpg|
Thomas Dehler
20. Oktober 1953[http://www.la.fnst-freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-1850/_nr-65/_p-1/i.html Friedrich Naumann Stiftung: 20.10. – Liberale Stichtage II: Vor 55 Jahren übernimmt Thomas Dehler den Vorsitz der FDP-Bundestagsfraktion][http://books.google.de/books?id=jqvKEaqFeq8C&pg=PA71&lpg=PA71&dq=Thomas+Dehler+20.+Oktober+1953&source=bl&ots=mtioXt4yno&sig=EXJSTL3A4rC70Uxhfw0OgSpBS00&hl=de&ei=dBJJTezXBcXrsgaEsMG3Dw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9&ved=0CDgQ6AEwCDgK#v=onepage&q=Thomas%20Dehler%2020.%20Oktober%201953&f=false Lutz Nickel: Dehler – Maier – Mende: Parteivorsitzende der FDP: Polarisierer – Präsident – Generaldirektor. m-press, München 2005, ISBN 3-89975-555-3, S.75 (eingeschränkte Vorschau auf Google-Bücher)]
8. Januar 1957

Datei:Image of none.svg|
Max Becker
8. Januar 1957–
November 1957[http://www.politik-fuer-die-freiheit.de/webcom/show_page.php/_c-179/_nr-1/i.html Liberalismus in Deutschland nach 1945 – Politik für die Freiheit: Max Becker]

Datei:Bundesarchiv Bild 183-52920-0002, Erich Mende.jpg|
Erich Mende
November 1957[http://www.udo-leuschner.de/liberalismus/fdp5.htm Die FDP in der Opposition]
22. Oktober 1963[http://books.google.de/books?id=zoXgVbeEGkYC&pg=PA169&lpg=PA169&dq=Mend+bis+22.+Oktober+1963&source=bl&ots=Monn0ZBnXo&sig=3QYZ-AoMx6CLqHKLru2d7kXFBgI&hl=de&ei=qbYfTceKMs-28QOKz7CwBQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CB0Q6AEwAQ#v=onepage&q&f=false Wolfgang Schollwer: FDP im Wandel, Aufzeichnungen 1961–1966]

Datei:Image of none.svg|
Knut von Kühlmann-Stumm
5. November 1963–
23. Januar 1968

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F058912-0033, Bonn, FDP-Bundestagswahlkampf, Mischnick.jpg|
Wolfgang Mischnick
23. Januar 1968[http://www.wolfgang-mischnick.net/vita.html Vita von Wolfgang Mischnik]
15. Januar 1991

Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F086798-0034, Bonn, Tagung FDP-Bundestagsfraktion, Solms.jpg|
Hermann Otto Solms
15. Januar 1991–
26. Oktober 1998

Datei:Wolfgang Gerhardt.jpg|
Wolfgang Gerhardt
5. Oktober 1998–
30. April 2006[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/biografien/G/gerhardt_wolfgang.html Biografie des Abgeordneten Wolfgang Gerhardt, FDP]

Datei:Westerwelle hamm 2009.jpg|
Guido Westerwelle
1. Mai 2006–
25. Oktober 2009

Datei:Birgit Homburger.jpg|
Birgit Homburger
26. Oktober 2009–
12. Mai 2011

Datei:Rainer Brüderle.jpg|
Rainer Brüderle
12. Mai 2011–
amtierend

Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages der FDP


{| class="wikitable" width="65%" style="margin-right:0px;"
|- valign="top" style="text-align: left;"
|- class="hintergrundfarbe6"
! bgcolor="#EEEEE0" colspan="2" width="40%" height="20"|Name
! bgcolor="#EEEEE0" width="30%"|Beginn der Amtszeit
! bgcolor="#EEEEE0" width="30%"|Ende der Amtszeit
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF" |Hermann Schäfer
| bgcolor="#FFFFFF" |1949
| bgcolor="#FFFFFF" |1953
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF" |Ludwig Schneider
| bgcolor="#FFFFFF" |1953
| bgcolor="#FFFFFF" |1956
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF" |Max Becker
| bgcolor="#FFFFFF" |1956
| bgcolor="#FFFFFF" |1960
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Thomas Dehler
| bgcolor="#FFFFFF" |Thomas Dehler
| bgcolor="#FFFFFF" |1960
| bgcolor="#FFFFFF" |1967
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Walter Scheel
| bgcolor="#FFFFFF" |Walter Scheel
| bgcolor="#FFFFFF" | 1967
| bgcolor="#FFFFFF" | 1969
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Lieselotte Funcke
| bgcolor="#FFFFFF" |Lieselotte Funcke
| bgcolor="#FFFFFF" | 1969
| bgcolor="#FFFFFF" | 1979
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF" |Richard Wurbs
| bgcolor="#FFFFFF" |1979
| bgcolor="#FFFFFF" |1984
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|
| bgcolor="#FFFFFF" |Dieter-Julius Cronenberg
| bgcolor="#FFFFFF" | 1984
| bgcolor="#FFFFFF" | 1994
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Burkhard Hirsch
| bgcolor="#FFFFFF" |Burkhard Hirsch
| bgcolor="#FFFFFF" | 1994
| bgcolor="#FFFFFF" | 1998
|- valign="top"
| style="border-right: hidden" width="5%" height="80" bgcolor="#FFFFFF"|rand|x70px|Hermann Otto Solms
| bgcolor="#FFFFFF" |Hermann Otto Solms
| bgcolor="#FFFFFF" |1998
| bgcolor="#FFFFFF" |amtierend

|}

Bundespräsidenten und Bundespräsidentschaftskandidaten der FDP


miniatur|Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, auf der 2-[[Deutsche Mark|DM-Münze]]

Von der FDP unterstützte Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten


{| class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe6"
! colspan="2" | FDP-Bundespräsidentenkandidaten
''Anteil an den abgegebenen Stimmen
|-----
| 1949 || Theodor Heuss, mit 54,7 Prozent gewählt
|-----
| 1954 || Theodor Heuss, mit 85,6 Prozent gewählt
|-----
| 1959 || Max Becker, 10,3 Prozent
|-----
| 1964 || Ewald Bucher, 14,8 Prozent
|-----
| 1969 || Unterstützung Heinemann (SPD)
|-----
| 1974 || Walter Scheel, mit 51,6 Prozent gewählt
|-----
| 1979 || Wahlenthaltung
|-----
| 1984 || Unterstützung Weizsäcker (CDU)
|-----
| 1989 || Unterstützung Weizsäcker (CDU)
|-----
| 1994 || Hildegard Hamm-Brücher, 10,0 Prozent
|-----
| 1999 || Keine Festlegung der Partei
|-----
| 2004 || Unterstützung Köhler (CDU)
|-----
| 2009 || Unterstützung Köhler (CDU)
|-----
| 2010 || Unterstützung Wulff (CDU)
|-----
| 2012 || Unterstützung Gauck (parteilos)

|}

Bundespräsidenten mit Parteimitgliedschaft in der FDP


Die nachfolgenden Politiker waren zur Wahl als Bundespräsident Mitglied der FDP. Während der Präsidentschaft ruhte die Mitgliedschaft.

Datei:Walter Scheel BriefmarkeTeil.jpg|Walter Scheel
1. Juli 1974 bis
30. Juni 1979
Datei:DPAG 2009 Theodor Heuss.jpg|Theodor Heuss
12. September 1949 bis
12. September 1959

Stellvertreter des Bundeskanzlers


Die nachfolgenden Politiker waren als Vizekanzler Mitglied der FDP.

Datei:Roesler-klein.jpg|Philipp Rösler
seit 16. Mai 2011
Datei:Westerwelle_hamm_2009_ankunft.jpg|Guido Westerwelle
28. Oktober 2009 bis
16. Mai 2011
Datei:Klaus Kinkel CJD Koenigswinter 2005.jpg|Klaus Kinkel
21. Januar 1993 bis
26. Oktober 1998
Datei:Jw moellemann.jpeg|Jürgen Möllemann
18. Mai 1992 bis
21. Januar 1993
Datei:Genscher 09080002.jpg|Hans-Dietrich Genscher
16. Mai 1974 bis
17. September 1982 und
4. Oktober 1982 bis
18. Mai 1992
Datei:Bundesarchiv Bild 146-1989-047-20, Walter Scheel.jpg|Walter Scheel
22. Oktober 1969 bis
16. Mai 19742
Datei:Bundesarchiv Bild 183-87989-0060, Erich Mende.jpg|Erich Mende
17. Oktober 1963 bis
28. Oktober 1966
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P001512, Franz Blücher 2.jpg|Franz Blücher
20. September 1949 bis
29. Oktober 19571

1) Blücher trat im Februar 1956 aus der FDP aus

2) Scheel übernahm zudem von 7. Mai 1974 bis 16. Mai 1974 geschäftsführend die Aufgaben des Bundeskanzlers

Weitere Persönlichkeiten


Wichtige Persönlichkeiten aus der FDP finden sich in der Liste der FDP-Mitglieder.

Siehe auch


* Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa
* Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei
* Liberale Internationale

* Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Literatur


* Lothar Albertin: Politischer Liberalismus in der Bundesrepublik. Sammlung Vandenhoeck, Göttingen 1980, ISBN 3-525-01324-8.
* Jürgen Dittberner: FDP – Geschichte, Personen, Organisation, Perspektiven. Eine Einführung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14050-7.
* Wolfgang Gerhardt (Hrsg.): Die Kraft der Freiheit. Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Liberalismus. Hohenheim Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3-89850-165-5
* Dieter Hein: Zwischen liberaler Milieupartei und nationaler Sammlungsbewegung. Gründung, Entwicklung und Struktur der Freien Demokratischen Partei 1945–1949. Droste Verlag, Düsseldorf 1985, ISBN 3-7700-5127-0.
* Friedrich Henning: F.D.P. Die Liberalen, Porträt einer Partei. Günter Olzog Verlag, München 1982, ISBN 3-7892-7134-9.
* Karl Holl, Günter Trautmann, Hans Vorländer (Hrsg.): Sozialer Liberalismus. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1986, ISBN 3-525-01333-7.
* Reinhart Hübsch, Jürgen Frölich: Deutsch-deutscher Liberalismus im Kalten Krieg. Zur Deutschlandpolitik der Liberalen 1945–1970. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1997, ISBN 3-930850-59-1.
* Heino Kaack: Zur Geschichte und Programmatik der Freien Demokratischen Partei. Verlag Anton Hain, Meisenheim am Glan 1976, ISBN 3-445-01380-2.
* Peter Lösche, Franz Walter: Die FDP. Richtungsstreit und Zukunftszweifel. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-80195-4.
* Udo Leuschner: Die Geschichte der FDP. Metamorphosen einer Partei zwischen rechts, liberal und neokonservativ. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2010, ISBN 978-3-86991-049-9 ([http://www.udo-leuschner.de/pdf/fdp2009.pdf online als PDF-Datei)]
* Marco Michel: Die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1949–2002. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-531-14180-5.
* Andreas Morgenstern: Die FDP in der parlamentarischen Opposition 1966–69. Wandel zu einer „Reformpartei“. Marburg, Tectum-Verlag, 2004, ISBN 3-8288-8670-1.
* Ralph Raico: Die Partei der Freiheit. Studien zur Geschichte des deutschen Liberalismus. Lucius & Lucius, Stuttgart 1999, ISBN 3-8282-0042-7.
* Theo Rütten: Der deutsche Liberalismus 1945 bis 1955. Deutschland- und Gesellschaftspolitik der ost- und westdeutschen Liberalen in der Entstehungsphase der beiden deutschen Staaten. Nomos Verlag, Baden-Baden 1984, ISBN 3-7890-1029-4.

* Hans Vorländer: Die FDP in den neuen Bundesländern. Entstehung und Entwicklung. Ms., Dresden 1995.

Weblinks


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{{wikinews|Portal:FDP|FDP}}
* [http://www.fdp.de/ Offizielle Internetpräsenz der FDP]

* {{dmoz|World/Deutsch/Gesellschaft/Politik/Liberalismus/Parteien/Freie_Demokratische_Partei_-_Deutschland/|Freie Demokratische Partei}}

Einzelnachweise



fdp-bundespartei.de: Aufbau der Partei [http://www.fdp.de/Aufbau-der-Partei/492b178/index.html], abgerufen am 10. Januar 2010.

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|Navigationsleiste Fraktionen im Deutschen Bundestag
|Navigationsleiste Landesverbände der FDP
|Navigationsleiste Mitgliedsparteien der Europäischen Liberalen, Demokratischen und Reformpartei

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Kategorie:Partei in Deutschland
Kategorie:Liberale Partei

Kategorie:Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland

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ca:Partit Democràtic Lliure
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el:Ελεύθερο Δημοκρατικό Κόμμα (Γερμανία)
Free Democratic Party (Germany)
eo:Libera Demokrata Partio
es:Partido Democrático Liberal
et:Vaba Demokraatlik Partei
eu:Alderdi Demokratiko Askea
fa:حزب دموکرات آزاد آلمان
fi:Vapaa demokraattinen puolue
Parti libéral-démocrate (Allemagne)
he:המפלגה הדמוקרטית החופשית
hr:Slobodna demokratska stranka (Njemačka)
hsb:Freie Demokratische Partei
hu:Német Szabaddemokrata Párt
it:Partito Liberale Democratico (Germania)
ja:自由民主党 (ドイツ)
ka:გერმანიის თავისუფალი დემოკრატიული პარტია
ko:자유민주당 (독일)
ku:Partiya Azad a Demokrat
la:Factio Democratica Liberalis Germaniae
lt:Laisvoji demokratų partija
ms:Parti Demokratik Bebas (Jerman)
nds:Fre’e Demokraatsche Partei
nl:Freie Demokratische Partei
nn:Freie Demokratische Partei
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pdc:FDP
pl:Wolna Partia Demokratyczna
pt:Partido Democrático Liberal
ro:Partidul Liber Democrat (Germania)
ru:Свободная демократическая партия (Германия)
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sq:Freie Demokratische Partei
sr:Странка слободних демократа (Немачка)
stq:Fräie Demokratiske Paatäi
sv:FDP
tr:Hür Demokratik Parti (Almanya)
uk:Вільна демократична партія
vi:Đảng Dân chủ Tự do (Đức)
zh:德国自由民主党

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